1x1 der Arbeitsplätze: Wie moderne Bürokonzepte dein Unternehmen bereichern

Traditionelle Büros haben ausgedient. Der Arbeitsplatz der Zukunft hört auf Namen wie Hot Desk, Thinktank, Workbench oder Touchdown. Was versteckt sich hinter den Anglizismen und für welche Art von Arbeit eignen sich die modernen Bürokonzepte – Wir verraten es dir!

Warum der Hype um moderne Bürokonzepte?

39% der Arbeitszeit wird nicht mehr am angestammten Schreibtischarbeitsplatz verbracht. IT-Administratoren, Mitarbeiter im Kunden- und Außendienst und Berater sind sogar bis zu 70% ihrer Arbeitszeit nicht an einem “eigenen” Schreibtisch. Die Konsequenz: Der Arbeitsplatz der Zukunft hat flexible Arbeitszeitmodelle (Stichwort: Home Office), Wohlfühlambiente und moderne IT-Lösungen.

Was die Bürokonzepte eint: Sie sind platzsparend, damit kostengünstiger und sorgen für effizientes Arbeiten! Wir genießen den neu gewonnenen Handlungsspielraum, Arbeitszeit und Arbeitsplatz flexibel zu gestalten, und arbeiten produktiver, kreativer und kommunikativer.


1. DESK SHARING

WAS DAS SOLL:
Die Idee kommt aus Londoner Anwaltskanzleien, in der teure Quadratmetermieten dazu führen, dass es weniger Schreibtische als Angestellte gibt. Auf der Insel nötig, hier freiwillig: Statt jeden Tag am gleichen Schreibtisch zu sitzen, teilst du dir mit nicht im Haus befindlichen Mitarbeitern einen Arbeitsbereich.

ZIEL:
Weniger Büroarbeitsplätze, Ressourcen wie Platz und Kosten sparen, bessere interne Kommunikation, mehr Flexibilität und Abwechslung im Arbeitsalltag, Produktivität und Kreativität fördern

EIGNUNG FÜR:
Junge, noch wachsende Unternehmen und Start-Ups, Außendienstler, Berater oder IT-Administratoren, die wenig Zeit am Schreibtisch verbringen

BEST CASE:
Microsoft in München-Schwabing


2. HOT DESKS

WAS DAS SOLL:
Desk Sharing 2.0 ist das Hot Desking: Auch hier hast du keinen „eigenen“ Schreibtisch mehr, sondern arbeitest an wechselnden Schreibtischarbeitsplätzen. Dass du mitunter jeden Tag anderen Kollegen gegenüber sitzt, regeln interne Buchungssysteme (siehe Hotelling).

ZIEL:
Weniger Büroarbeitsplätze, Ressourcen sparen, flexibles Arbeiten, verbesserte interne Kommunikation

EIGNUNG FÜR: 
Schnell wachsende Unternehmen, Mitarbeiter im Vertrieb, Kundendienst oder Außendienst, die bis zu 70% ihrer Arbeitszeit nicht am Schreibtisch verbringen sowie Teilzeitmitarbeiter

BEST CASE:
Cisco in Toronto


3. HOTELLING & ZONING

WAS DAS SOLL:
Hotelling ist die Weiterentwicklungen des Hotdesking: Über ein virtuelles Buchungssystem kannst du deinen Büroarbeitsplatz oder Meetingraum im Voraus buchen. Auch Teams können sich Bereiche oder zusammenstehende Arbeitsplätze ("Zones") buchen.

ZIEL:
Ressourcen sparen, flexibles Arbeiten, verbesserte Kommunikation und mehr Harmonie im Team


EIGNUNG FÜR:
Flexible arbeitende Mitarbeiter und Teams


BEST CASE:
Gusto in San Francisco


4. THINKTANKS

WAS DAS SOLL:
In Open Space-Büros sind Thinktanks geschlossene und damit akustisch abgeschirmte 
Ruhe- und Rückzugsräume für längere Telefonate, Meetings oder vertrauliche Gespräche. Sozusagen ein Raum im Raum. 

ZIEL:
Akustikoptimierung, konzentriertes und ungestörtes Arbeiten, Privatsphäre 

EIGNUNG FÜR:
Telefonkabinen, Meetinginseln, Rückzugs- und Ruhezonen

BEST CASE:
Airbnb in Portland (Oregon)


5. TOUCHDOWNS

WAS DAS SOLL:
Touchdowns können unterschiedliche Gestalt annehmen: Von Besprechungsinsel über multifunktionale Stehtische bis hin zu Touchdown-Bars oder Workbenches in der Cafeteria ist alles denkbar.

ZIEL:
Das Prinzip: Ankommen, sich auf Stand bringen, Telefongespräche führen, Mails abrufen und beantworten sowie kurze Laptop-Arbeiten.

EIGNUNG FÜR:
Manager, Teilzeit- und Außendienst-Mitarbeiter sowie Arbeitnehmer, die hauptsächlich im Home Office arbeiten – und daher keinen festen Schreibtischarbeitsplatz haben

BEST CASE:
Philips in Hamburg


6. WORK & COMMUNICATION LOUNGES

WAS DAS SOLL:
Work oder Communication Lounges sind freistehende Tisch- und Sofalandschaften – beliebt vor allem in Open Space-Bürokonzepten. Sie eignen sich für Meetingsituationen genauso wie für kurze Hangouts mit Kollegen.

ZIEL:
Kommunikation im Team, Produktivität und Effektivität, entspannte Atmosphäre

EIGNUNG FÜR:
Teambesprechungen, Einzelgespräche oder Projektabstimmungen sowie zur Entspannung

BEST CASE:
Adidas in Moskau


7. COFFEE CORNER

WAS DAS SOLL:
Was in keinem Büro fehlen darf: die Teeküche. Etwas moderner ist der „Coffee Corner“ mit Espressomaschine, kostenlosen Tee, Kaffee und Obst und bequemen Café-Mobiliar ausgestattet.

ZIEL:
Verbesserte interne Kommunikation, Entspannungs- und Rückzugsort für kurze und längere Pausen

EIGNUNG FÜR:
Kaffee- und Teepausen sowie Mittagspausen allein oder mit Kollegen

BEST CASE:
Google in Zürich



Pluspunkte für einen Wohlfühl-Arbeitsplatz sind ein grünes Büro, Office-Haustiere und die Möglichkeit, im Büro oder auf dem Weg zum Büro Sport zu machen und im Unternehmen duschen zu können. Das erstaunliche Fazit: Hat dein Mitarbeiter das Gefühl, an einem modernen, flexiblen Arbeitsplatz zu sein, arbeitet er nicht nur effizienter, sondern auch mehr – und das freiwillig.

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